Der Kulturausschuss hat im Rahmen der Sitzung Anfang Juni 2001 grünes Licht gegeben, bis zum Westfälischen Hansetag konnte bereits im August die erste Geschichtsstationen aufgestellt werden. Bürgermeister Lütkenhorst begrüßte die Initiative des Clubs und lobte das vorbildliche Zusammenwirken mit kompetenten Partnern, dem Amt für Kultur und Weiterbildung (Franz Josef Stevens, LC Dorsten-Hanse), den Arbeitsgemeinschaften des Petrinums und dem Archiv der Stadt (Christa Setzer).
Im Etat für das Stadtjubiläum waren jedenfalls 15000 Mark vorgemerkt. Der Bürgermeister hob die Vorreiterrolle des Clubs als Sponsor hervor. Bei der Umsetzung dieser ehrgeizigen Planung - etwa 30 Geschichtsstationen sind vorgesehen - müssen auch andere helfen, Institutionen, Firmen, private Geldgeber.
Text- und Bildgestaltung obliegt der Geschichts-AG des Gymnasium Petrinum, grafisch in Szene gesetzt werden die Hinweistafeln von der Firma Werbe-Service Tüshaus. Texte, Zahlen und Bilder werden dabei auf eine Glasplatte (Sicherheitsglas) aufgebracht. Diese Glasplatte wird auf eine rostsfreie Stahlplatte (1,80 Meter x 0,65 Meter) montiert, die freistehend oder an einer Hauswand (mit Abstandhaltern) errichtet beziehungsweise befestigt werden kann.
An Ort und Stelle, inhaltlich kurz und präzise gefasst und standfest in jeder Beziehung, sollen die vorgesehenen Geschichtsstationen wichtige Hilfe zur Information über lokale, regionale und universale Geschichte vermitteln. Ein Datengerüst zur Geschichte der einzelnen Objekte korrespondiert dabei mit Jahreszahlen und Ereignissen der allgemeinen Geschichte, die Bildauswahl dokumentiert den Wandlungsprozess, denen lokale Objekte und Themen im äußeren Erscheinungsbild unterworfen sind. Die weitere Planung sieht vor, dass die Schüler jährlich fünf bis sieben Stationen konzeptionell entwickeln: Ziel ist es, nach und nach einen historischen Rundgang zu erstellen, der sich über das gesamte Stadtgebiet erstreckt.
"Wir fördern mit der Geschichts-AG des Gymnasiums Petrinum das Projekt Geschichtsstationen. Bereits dadurch wird bei jungen Menschen in pädagogisch wertvoller Weise Geschichts- und Heimatbewusstsein geweckt" (LF Hans-Ulrich Pollender bei der Charterfeier am 17. 06. 2001- Festrede).